Frauengeschichten

Psychologische Prosa aus Wien 1900 über Begehren, bürgerliche Moral und weibliche Selbstbehauptung
408 Seiten, Taschenbuch
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Themen Belletristik Besonderheiten Kurzgeschichten
ISBN 9788027384525
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 24.05.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag e-artnow
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HerstellerangabenAnzeigen
Za sidlistem 22 | CZ-14300 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Frauengeschichten versammelt erzählerische Miniaturen und Novellen Arthur Schnitzlers, in denen weibliche Lebensentwürfe, Begehren und gesellschaftliche Zumutungen mit außergewöhnlicher psychologischer Genauigkeit sichtbar werden. Im Wien der Jahrhundertwende verortet, entfalten diese Texte ein Panorama aus Salons, Schlafzimmern, Ehen, Affären und stillen inneren Krisen. Schnitzlers Stil verbindet elegante Dialogführung, ironische Distanz und seismographische Wahrnehmung seelischer Regungen; literarisch steht das Buch im Kontext der Wiener Moderne, in der Moral, Sexualität und Identität neu befragt werden. Arthur Schnitzler, 1862 in Wien geboren, war Arzt, Dramatiker und Erzähler. Seine medizinische Ausbildung, besonders sein Interesse an Psychologie, Hypnose und unbewussten Motiven, prägte sein literarisches Verfahren nachhaltig. Als zentrale Gestalt des Jung-Wien kannte er die bürgerliche Gesellschaft, ihre Codes und Verdrängungen aus nächster Nähe. Die Frauenfiguren seiner Prosa entstehen aus dieser genauen Beobachtung einer Kultur, die Freiheit verspricht und zugleich normiert. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die literarische Präzision mit gesellschaftlicher Analyse verbinden möchten. Frauengeschichten ist kein bloßes Sittenbild, sondern eine scharfsinnige Untersuchung von Macht, Intimität und Selbsttäuschung, deren Modernität bis heute unvermindert wirkt.

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Themen Belletristik Besonderheiten Kurzgeschichten
ISBN 9788027384525
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 24.05.2023
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Über den Autor

Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren und zählt zu den einflussreichsten deutschsprachigen Schriftstellern des frühen 20. Jahrhunderts. Er studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1885. Anschließend arbeitete er als Assistenz- und Sekundararzt am Allgemeinen Krankenhaus und war als Assistenz seines Vaters in der laryngologischen Abteilung der Allgemeinen Poliklinik Wien tätig. Bereits in dieser Zeit verfasste er literarische Werke und arbeitete gleichzeitig als Redakteur der "Internationalen Klinischen Rundschau". 1893, nach dem Tod seines Vaters, eröffnete er eine Privatpraxis. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Dramen und Prosa, die sich durch Einblicke in die seelischen Vorgänge seiner Figuren auszeichnen und die Gesellschaft widerspiegeln, aber auch immer wieder Skandale und Debatten auslösen. Dennoch erhielt Schnitzler bereits zu Lebzeiten zahlreiche Auszeichnungen, wie den Bauernfeld-Preis für "Lebendige Stunden", den Raimund-Preis für "Der junge Medardus" oder den Wiener Volkstheaterpreis für "Professor Bernhardi". Zu Schnitzlers bekanntesten Werken zählen die Dramen "Anatol", "Liebelei", "Der grüne Kakadu", "Reigen", die Novellen "Frau Bertha Garlan" und "Lieutenant Gustl" sowie der Roman "Therese". Arthur Schnitzler starb 1931 an den Folgen einer Gehirnblutung. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.

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