Die Frau des Richters

Psychologische Novelle über Ehebruch, Justiz und bürgerliche Doppelmoral im Fin de Siècle
40 Seiten, Taschenbuch
€ 8,30
-
+
Lieferung in 7-14 Werktagen

Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.

Mehr Informationen
Themen Belletristik Allgemein, nicht nach Genre
ISBN 9788028342845
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.12.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag Sharp Ink
LieferzeitLieferung in 7-14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Schnirchova 662/22, Holešovice | CZ-170 00 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
Unsere Prinzipien
  • ✔ kostenlose Lieferung innerhalb Österreichs ab € 35,–
  • ✔ über 1,5 Mio. Bücher, DVDs & CDs im Angebot
  • ✔ alle FALTER-Produkte und Abos, nur hier!
  • ✔ keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
  • ✔ als 100% österreichisches Unternehmen liefern wir innerhalb Österreichs mit der Österreichischen Post
Kurzbeschreibung des Verlags

Arthur Schnitzlers "Die Frau des Richters" entfaltet ein psychologisch präzises Kammerspiel über Begehren, Schuld und die brüchige Autorität bürgerlicher Moral. Im Zentrum steht die Spannung zwischen öffentlichem Recht und privater Leidenschaft: Die Ehefrau eines Richters wird zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Erwartungen und männlicher Urteile. Schnitzlers nüchterne, zugleich suggestive Prosa verbindet analytische Genauigkeit mit feiner Ironie und steht im Kontext der Wiener Moderne, die das Ich, die Sexualität und die Masken der Konvention seziert. Arthur Schnitzler, 1862 in Wien geboren, war Arzt, Dramatiker und Erzähler; seine medizinische Schulung schärfte seinen Blick für seelische Symptome, Verdrängungen und unbewusste Motive. Als Chronist des Fin de Siècle beobachtete er die Doppelmoral der gehobenen Gesellschaft, insbesondere die ungleiche Beurteilung weiblicher und männlicher Freiheit. Aus dieser Erfahrung erwächst auch hier sein Interesse an Justiz, Ehe und gesellschaftlicher Selbsttäuschung. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die literarische Psychologie, moralische Ambivalenz und prägnante erzählerische Form schätzen. "Die Frau des Richters" zeigt Schnitzler als Meister der leisen Enthüllung: nicht durch spektakuläre Handlung, sondern durch die genaue Vermessung jener inneren Konflikte, an denen eine Epoche erkennbar wird.

Mehr Informationen
Themen Belletristik Allgemein, nicht nach Genre
ISBN 9788028342845
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.12.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag Sharp Ink
LieferzeitLieferung in 7-14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Schnirchova 662/22, Holešovice | CZ-170 00 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
Unsere Prinzipien
  • ✔ kostenlose Lieferung innerhalb Österreichs ab € 35,–
  • ✔ über 1,5 Mio. Bücher, DVDs & CDs im Angebot
  • ✔ alle FALTER-Produkte und Abos, nur hier!
  • ✔ keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
  • ✔ als 100% österreichisches Unternehmen liefern wir innerhalb Österreichs mit der Österreichischen Post
Über den Autor

Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren und zählt zu den einflussreichsten deutschsprachigen Schriftstellern des frühen 20. Jahrhunderts. Er studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1885. Anschließend arbeitete er als Assistenz- und Sekundararzt am Allgemeinen Krankenhaus und war als Assistenz seines Vaters in der laryngologischen Abteilung der Allgemeinen Poliklinik Wien tätig. Bereits in dieser Zeit verfasste er literarische Werke und arbeitete gleichzeitig als Redakteur der "Internationalen Klinischen Rundschau". 1893, nach dem Tod seines Vaters, eröffnete er eine Privatpraxis. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Dramen und Prosa, die sich durch Einblicke in die seelischen Vorgänge seiner Figuren auszeichnen und die Gesellschaft widerspiegeln, aber auch immer wieder Skandale und Debatten auslösen. Dennoch erhielt Schnitzler bereits zu Lebzeiten zahlreiche Auszeichnungen, wie den Bauernfeld-Preis für "Lebendige Stunden", den Raimund-Preis für "Der junge Medardus" oder den Wiener Volkstheaterpreis für "Professor Bernhardi". Zu Schnitzlers bekanntesten Werken zählen die Dramen "Anatol", "Liebelei", "Der grüne Kakadu", "Reigen", die Novellen "Frau Bertha Garlan" und "Lieutenant Gustl" sowie der Roman "Therese". Arthur Schnitzler starb 1931 an den Folgen einer Gehirnblutung. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.

Alle Bücher von Arthur Schnitzler
Mehr Bücher von Arthur Schnitzler
Alle Bücher von Arthur Schnitzler