Triebe und Triebschicksale

Ein metapsychologischer Grundlagentext über Unbewusstes, Libidotheorie und psychoanalytische Trieblehre
40 Seiten, Taschenbuch
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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Psychologie Theorien und Denkschulen Psychoanalyse
ISBN 9788028342951
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.12.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag Sharp Ink
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Schnirchova 662/22, Holešovice | CZ-170 00 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Mit Triebe und Triebschicksale legt Sigmund Freud einen der zentralen metapsychologischen Aufsätze von 1915 vor, in dem er die psychoanalytische Trieblehre systematisch schärft. Der Text untersucht den Trieb als Grenzbegriff zwischen Somatischem und Psychischem und beschreibt seine Momente: Quelle, Drang, Ziel und Objekt. In nüchterner, begrifflich dichter Prosa entfaltet Freud die möglichen Triebschicksale - Zurückwendung gegen die eigene Person, Verkehrung ins Gegenteil, Verdrängung und Sublimierung - im Kontext seiner Neubestimmung des Unbewussten. Als Begründer der Psychoanalyse schreibt Freud aus der klinischen Erfahrung mit Neurosen, Hysterie und Zwangssymptomen. Seine ärztliche Ausbildung, die Auseinandersetzung mit Physiologie, Darwinismus und zeitgenössischer Psychologie sowie die Arbeit an Traumdeutung und Sexualtheorie führen ihn zu einer Theorie, die psychische Konflikte nicht moralisch, sondern dynamisch erklärt. Der Essay spiegelt Freuds Bemühen, Beobachtung und Spekulation zu einer strengen Metapsychologie zu verbinden. Für heutige Leserinnen und Leser ist Triebe und Triebschicksale unverzichtbar, weil es Schlüsselbegriffe psychoanalytischen Denkens in ungewöhnlicher Konzentration darbietet. Wer Freud historisch verstehen, seine Wirkung auf Literaturwissenschaft, Kulturtheorie und Psychotherapie beurteilen oder die Ambivalenzen moderner Subjekttheorien prüfen will, findet hier einen anspruchsvollen, knapp komponierten und weiterhin produktiven Grundlagentext.

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Über den Autor

Sigmund Freud, geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg, ist der Begründer der Psychoanalyse und war ein bedeutender Denker seiner Zeit. Er studierte an der Universität Wien und promovierte 1881 zum Doktor der Medizin. Anschließend arbeitete er am Allgemeinen Krankenhaus in Wien und habilitierte in Neuropathologie. Bald darauf ließ er sich als praktischer Arzt für Neurologie in Wien nieder. 1900 veröffentlichte Sigmund Freud das bekannte Werk "Die Traumdeutung". Zu weiteren bedeutenden Publikationen zählen "Totem und Tabu", "Das Ich und das Es", "Hemmungen, Symtom und Angst" sowie "Das Unbehaben in der Kultur". 1919 gründete er den "Internationalen Psychoanalytischen Verlag". Zu Lebzeiten wurde der Neurologe zum Bürger der Stadt Wien ernannt und mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. 1938 emigrierte er nach Großbritannien. Bis zu seinem Tod 1939 praktizierte Sigmund Freud in London.

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