Tarabas - Ein Gast auf dieser Erde

Schuld, Erlösung und Fremdsein im Schatten von Krieg, Revolution und Pogrom
108 Seiten, Taschenbuch
€ 10,90
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Themen Belletristik Allgemein, nicht nach Genre
ISBN 9788028349639
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 02.12.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag Sharp Ink
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HerstellerangabenAnzeigen
Schnirchova 662/22, Holešovice | CZ-170 00 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Joseph Roths "Tarabas - Ein Gast auf dieser Erde" erzählt die Geschichte des russischen Gutsbesitzerssohns Nikolaus Tarabas, der nach Amerika flieht, in den Krieg zurückkehrt und als Offizier zwischen Gewalt, Schuld und religiöser Ahnung umhergetrieben wird. In klarer, elegischer Prosa verbindet Roth Legende, politische Chronik und psychologische Studie. Der Roman steht im Kontext der europäischen Zwischenkriegsmoderne: Er zeigt den Zerfall alter Ordnungen, den Antisemitismus der osteuropäischen Provinz und die metaphysische Heimatlosigkeit des modernen Menschen. Joseph Roth, 1894 in Galizien geboren, war selbst Zeuge des Zusammenbruchs der Habsburgermonarchie, der Revolutionen, Emigration und politischen Radikalisierung Europas. Seine Herkunft aus dem jüdisch-osteuropäischen Grenzraum und sein Leben als Journalist im Exil prägen den Blick auf Tarabas: Roth interessiert weniger heroische Geschichte als die moralische Verwüstung, die Krieg und Macht im Einzelnen hinterlassen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Erzählkunst mit philosophischer Tiefe schätzen. "Tarabas" ist ein konzentrierter Roman über Schuld, Erlösung und Fremdsein - ein Werk, das politische Katastrophe in eine zeitlose Parabel menschlicher Verlorenheit verwandelt.

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Themen Belletristik Allgemein, nicht nach Genre
ISBN 9788028349639
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 02.12.2023
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Über den Autor

Joseph Roth (1894-1939) war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählern und Journalisten des 20. Jahrhunderts. Bereits während seiner Schulzeit verfasste Roth erste Gedichte. Zunächst begann er ein Studium in Germanistik und Philosophie an der Universität Lemberg, wechselte dann aber in die selben Fächer an die Universität Wien. 1915 veröffentlichte er mit "Welträtsel" sein erstes Gedicht. Später war Roth als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen tätig. Mit seinen Feuilletons wurde Joseph Roth zu einem der angesehensten deutschen Journalisten der 1920er Jahre. Ab 1923 entstanden etliche erzählerische Werke, darunter "Das Spinnennetz", "Hotel Savoy" und "Die Rebellion". Den internationalen Durchbruch schaffte der Schriftsteller 1932 mit "Radetzkymarsch", welchem der Fortsetzungsroman "Die Kapuzinergruft" und die Novelle "Die Büste des Kaisers" folgten. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland emigrierte Roth nach Paris. Joseph Roth starb am 27. Mai 1939 in Paris.

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