Die vierzig Tage des Musa Dagh

Armenischer Widerstand im Osmanischen Reich: Belagerung, Überlebenskampf und Erinnerung im Ersten Weltkrieg
472 Seiten, Taschenbuch
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Themen Belletristik Historischer Roman
ISBN 9788028351175
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 04.12.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag Sharp Ink
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HerstellerangabenAnzeigen
Schnirchova 662/22, Holešovice | CZ-170 00 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Franz Werfels Die vierzig Tage des Musa Dagh gestaltet den Widerstand armenischer Dorfgemeinschaften gegen Deportation und Vernichtung im Osmanischen Reich zu einem monumentalen historischen Roman. Im Zentrum steht Gabriel Bagradian, der zwischen europäischer Bildung und armenischer Herkunft steht und auf dem Berg Musa Dagh eine belagerte Gemeinschaft organisiert. Werfels Stil verbindet epische Breite, psychologische Durchdringung, biblische Bildkraft und dokumentarische Genauigkeit; im literarischen Kontext der Zwischenkriegszeit erscheint das Werk als Mahnmal gegen staatlich organisierte Gewalt. Werfel, 1890 in Prag geboren und als deutschsprachiger jüdischer Autor im Habsburger Kulturraum geprägt, kannte die Erfahrung kultureller Mehrfachzugehörigkeit aus eigener Biographie. Seine Begegnung mit armenischen Flüchtlingen in Syrien Anfang der 1930er Jahre wurde zum entscheidenden Impuls des Romans. Die Veröffentlichung 1933 verlieh dem Buch zusätzliche Dringlichkeit, da Werfel selbst bald den antisemitischen Bedrohungen Europas ausgesetzt war. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die historische Literatur nicht als bloße Rekonstruktion, sondern als moralische Erkenntnisform verstehen. Die vierzig Tage des Musa Dagh ist anspruchsvoll, bewegend und von erschütternder Aktualität: ein Roman über Würde, Widerstand und die Pflicht des Erinnerns.

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Themen Belletristik Historischer Roman
ISBN 9788028351175
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Erscheinungsdatum 04.12.2023
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Über den Autor

Der erfolgreiche Schriftsteller und Dramatiker Franz Werfel wurde 1890 in Prag geboren. Schon als Schüler verfasst Werfel Gedichte und Dramen. Bekannt wurde er schlagartig durch seine Gedichte "Weltfreund", "Wir sind" und "Einander". 1919 veröffentlichte der Schriftsteller seine erste eigenständige Novelle mit dem Titel "Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig". Es folgen unter anderem das Drama "Spiegelmensch" sowie die Werke "Der Tod des Kleinbürgers", "Kleine Verhältnisse", "Der Abituriententag". Besonders bekannt wurde der zweibändige historische Roman "Die vierzig Tage des Musa Dagh" und "Das Lied von Bernadette". Nach dem Anschluss Österreichs emigrierte Werfel 1938 nach Frankreich, wo er zwei Jahre verweilte und anschließend über Spanien in die USA kam. Franz Werfel verstarb 1945 im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt. Posthum wurde sein autobiografisch geprägter Reiseroman "Stern der Ungeborenen" veröffentlicht. Werfel gilt als ein Wortführer des lyrischen Expressionismus.

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