Das Lied von Bernadette

Ein historischer Roman über Lourdes 1858, Marienerscheinung, Glaubenszweifel und menschliche Standhaftigkeit
324 Seiten, Taschenbuch
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Themen Belletristik Historischer Roman
ISBN 9788028351182
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 04.12.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag Sharp Ink
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HerstellerangabenAnzeigen
Schnirchova 662/22, Holešovice | CZ-170 00 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Franz Werfels Das Lied von Bernadette gestaltet die Erscheinungen von Lourdes im Jahr 1858 als vielstimmigen Roman zwischen Legende, historischer Rekonstruktion und spirituellem Zeugnis. Im Mittelpunkt steht Bernadette Soubirous, ein armes, kränkliches Mädchen, dessen Vision der "Dame" kirchliche Skepsis, staatliche Kontrolle und öffentliche Erregung auslöst. Werfels Stil verbindet epische Anschaulichkeit, psychologische Präzision und hagiographische Würde; im Kontext der Exilliteratur gewinnt der Roman zugleich die Gestalt einer Meditation über Gnade, Wahrheit und Verfolgung. Werfel, 1890 in Prag geboren, gehörte zur deutschsprachigen jüdischen Moderne und war mit den geistigen Strömungen des alten Mitteleuropa tief vertraut. Auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus gelangte er 1940 nach Lourdes, wo er Zuflucht fand und gelobte, Bernadettes Geschichte zu erzählen, falls er gerettet werde. Diese biographische Erfahrung erklärt die Intensität, mit der er religiöse Hoffnung, existenzielle Bedrohung und menschliche Standhaftigkeit miteinander verschränkt. Empfohlen sei dieses Buch allen Lesern, die historische Romankunst nicht als bloße Nacherzählung, sondern als Deutung menschlicher Grenzerfahrungen verstehen. Werfel verlangt keine konfessionelle Zustimmung; er öffnet vielmehr einen Raum, in dem Zweifel, Glauben und Würde ernsthaft verhandelt werden.

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Themen Belletristik Historischer Roman
ISBN 9788028351182
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Erscheinungsdatum 04.12.2023
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Über den Autor

Der erfolgreiche Schriftsteller und Dramatiker Franz Werfel wurde 1890 in Prag geboren. Schon als Schüler verfasst Werfel Gedichte und Dramen. Bekannt wurde er schlagartig durch seine Gedichte "Weltfreund", "Wir sind" und "Einander". 1919 veröffentlichte der Schriftsteller seine erste eigenständige Novelle mit dem Titel "Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig". Es folgen unter anderem das Drama "Spiegelmensch" sowie die Werke "Der Tod des Kleinbürgers", "Kleine Verhältnisse", "Der Abituriententag". Besonders bekannt wurde der zweibändige historische Roman "Die vierzig Tage des Musa Dagh" und "Das Lied von Bernadette". Nach dem Anschluss Österreichs emigrierte Werfel 1938 nach Frankreich, wo er zwei Jahre verweilte und anschließend über Spanien in die USA kam. Franz Werfel verstarb 1945 im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt. Posthum wurde sein autobiografisch geprägter Reiseroman "Stern der Ungeborenen" veröffentlicht. Werfel gilt als ein Wortführer des lyrischen Expressionismus.

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