Die Inzestscheu

Psychoanalytische Deutung von Inzesttabu, Totemismus und kulturellen Verboten
24 Seiten, Taschenbuch
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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Psychologie Theorien und Denkschulen Psychoanalyse
ISBN 9788028353964
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 05.12.2023
Größe 229 x 152 mm
Verlag Sharp Ink
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HerstellerangabenAnzeigen
Schnirchova 662/22, Holešovice | CZ-170 00 Prague
kristoferpaetau@gmail.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Die Inzestscheu untersucht jene kulturellen Verbote, die sexuelle Beziehungen innerhalb der Verwandtschaft regulieren, und deutet sie als Schlüssel zum Verständnis sozialer Ordnung. Freud verbindet ethnologische Berichte über Totemismus und Exogamie mit psychoanalytischer Deutung und liest archaische Tabus als Spuren unbewusster Wünsche. Der Stil ist argumentativ, vergleichend und spekulativ; im literarisch-wissenschaftlichen Kontext gehört der Text zu Freuds kulturtheoretischen Schriften, in denen klinische Beobachtung auf Anthropologie, Religionsgeschichte und Mythologie ausgeweitet wird. Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse, entwickelte seine Thesen aus der Arbeit an Neurose, Traumdeutung und kindlicher Sexualität. Sein Interesse an Ödipuskonflikt, Schuld und Verdrängung führte ihn dazu, individuelle Seelenvorgänge als Modelle kollektiver Kulturentstehung zu betrachten. Die Inzestscheu entsteht vor diesem Hintergrund: als Versuch, die universale Macht des Verbots nicht bloß moralisch, sondern psychodynamisch und historisch zu erklären. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Freuds Denken jenseits der Therapie kennenlernen möchten. Es fordert Widerspruch heraus, bleibt aber ein faszinierendes Dokument moderner Kulturdeutung. Wer Anthropologie, Psychoanalyse oder Ideengeschichte studiert, findet hier einen dichten, anregenden Ausgangspunkt für kritische Reflexion.

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Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Psychologie Theorien und Denkschulen Psychoanalyse
ISBN 9788028353964
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Erscheinungsdatum 05.12.2023
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Über den Autor

Sigmund Freud, geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg, ist der Begründer der Psychoanalyse und war ein bedeutender Denker seiner Zeit. Er studierte an der Universität Wien und promovierte 1881 zum Doktor der Medizin. Anschließend arbeitete er am Allgemeinen Krankenhaus in Wien und habilitierte in Neuropathologie. Bald darauf ließ er sich als praktischer Arzt für Neurologie in Wien nieder. 1900 veröffentlichte Sigmund Freud das bekannte Werk "Die Traumdeutung". Zu weiteren bedeutenden Publikationen zählen "Totem und Tabu", "Das Ich und das Es", "Hemmungen, Symtom und Angst" sowie "Das Unbehaben in der Kultur". 1919 gründete er den "Internationalen Psychoanalytischen Verlag". Zu Lebzeiten wurde der Neurologe zum Bürger der Stadt Wien ernannt und mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. 1938 emigrierte er nach Großbritannien. Bis zu seinem Tod 1939 praktizierte Sigmund Freud in London.

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