La señorita Else

112 Seiten, Taschenbuch
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Kurzbeschreibung des Verlags

'La verdad es que soy una “snob”. Papá también lo cree así y se ríe de mí. Ay, querido papá, me preocupas mucho. ¿Habrá engañado alguna vez a mamá? Seguro que sí. Varias veces. Mamá es bastante tonta. De mí no tiene ni idea. Y otras personas tampoco la tienen.' Quien así habla es Else T., una joven de diecinueve años, despierta e inquieta, que pasa unas apacibles vacaciones de verano en un hotel de la frontera austroitaliana junto con su tía Emma y su primo Paul, hasta que la llegada de una carta de su padre rompe de modo irreversible la armonía un tanto crepuscular de su entorno. Irónica y amarga, “La señorita Else” (1924) lleva la capacidad de Schnitzler para dar un completo retrato psicológico de un personaje a una de sus más altas cimas, centrando la atención narrativa—como en “El regreso de Casanova”, publicado en esta editorial—en el aislamiento humano y en la trágica separación del yo de su realidad circundante.

Über den Autor

Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren und zählt zu den einflussreichsten deutschsprachigen Schriftstellern des frühen 20. Jahrhunderts. Er studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1885. Anschließend arbeitete er als Assistenz- und Sekundararzt am Allgemeinen Krankenhaus und war als Assistenz seines Vaters in der laryngologischen Abteilung der Allgemeinen Poliklinik Wien tätig. Bereits in dieser Zeit verfasste er literarische Werke und arbeitete gleichzeitig als Redakteur der "Internationalen Klinischen Rundschau". 1893, nach dem Tod seines Vaters, eröffnete er eine Privatpraxis. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Dramen und Prosa, die sich durch Einblicke in die seelischen Vorgänge seiner Figuren auszeichnen und die Gesellschaft widerspiegeln, aber auch immer wieder Skandale und Debatten auslösen. Dennoch erhielt Schnitzler bereits zu Lebzeiten zahlreiche Auszeichnungen, wie den Bauernfeld-Preis für "Lebendige Stunden", den Raimund-Preis für "Der junge Medardus" oder den Wiener Volkstheaterpreis für "Professor Bernhardi". Zu Schnitzlers bekanntesten Werken zählen die Dramen "Anatol", "Liebelei", "Der grüne Kakadu", "Reigen", die Novellen "Frau Bertha Garlan" und "Lieutenant Gustl" sowie der Roman "Therese". Arthur Schnitzler starb 1931 an den Folgen einer Gehirnblutung. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.

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