Yirminci yüzyil Alman deneyimini bir güne sigdiran Dokuz Bucukta Bilardo, mimar Fähmel ailesinin üc kusagi ve bir kilise üzerinden Nazi rejiminin miras biraktigi ölümün ve yikimin artci soklarina odaklaniyor. Savas sonrasinda kendine normal bir hayat kurmaya calisan Robert Fähmelin rutin aliskanliklarinin, oglu Josephin kiz arkadasiyla olan konusmasinin ve sekseninci dogum gününü kutlayacak olan aile reisi Heinrichin genclik yillarinin bile ardinda herkesin unutmaya calistigi ancak kacamadigi bir gecmisin lekesi vardir. Halen savasin yaralarini tam olarak sarmamis bir ülkenin toplumsal belleginde yasanan tahribati monologlar ve geriye dönüslerle zengin bir anlati halinde resmeden bir modernist basyapit. Böllün Thomas Mannin gercek mirascisi oldugu iddiasini savunmak icin Dokuz Bucukta Bilardo yeterli olacaktir. The Scotsman
Über den Autor
Heinrich Theodor Böll gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller der Nachkriegszeit und wurde 1972 für sein Lebenswerk mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Geboren 1917, startete Böll nach dem Abitur eine Lehre zum Buchhändler in Bonn, die er nach einem Jahr abbrach. 1938 wurde Böll zum Arbeitsdienst in die Wehrmacht einberufen, 1945 geriet er für einige Monate in amerikanische Kriegsgefangenschaft in Frankreich. Als er nach Deutschland zurückkehrte, studierte er zwei Semester Germanistik in Köln, ehe er sich intensiv der Schriftstellerei widmete. 1947/48 erschienen mit den Kurzgeschichten "Aus der 'Vorzeit'", "Die Botschaft" und "Der Angriff" erste Publikationen. Sein erstes Buch veröffentlicht Böll 1949 unter dem Titel "Der Zug war pünktlich". Es folgten etliche Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele und Theaterstücke, darunter "Und sagte kein einziges Wort" und "Das Brot der frühen Jahre", die Böll als freier Schriftsteller publizierte. Er war auch MItbegründer des Verbandes deutscher Schriftsteller und von 1971-1974 Präsident des Internationalen PEN-Clubs. Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die dem Schriftsteller verliehen wurden, zählen unter anderem der Georg-Büchner-Preis und die Carl-von-Ossietzky-Medaille. Heinrich Böll starb 1985 in Langenbroich/Eifel.