Rüsvet aliyorlar, füzeler yagdiriyorlar, ölüme tapiyorlar - bunlarin hicbiri yeni degil. Yeni olan su Kendilerini suclu hissetmiyorlar.Nobel Ödüllü yazar Heinrich Böllün son romani okuru 1980li yillara, Bonnda Ren Nehri kiyisindaki seckin villalara götürüyor. Politikacilarin, bankerlerin, aristokratlarin yasadigi bu evlerde bu kez basroller ipleri elinde tutanlarda degil, iktidar oyunlarini ve entrikalarla dolu bir dönemi sorgulayan eslerinde ve sevgililerindedir. Isledikleri suclari ve yolsuzluklari halktan büyük bir beceriyle saklayan aristokratlarla, gecmisteki suclarinin üstünü örterek liberal Almanyaya uyum saglayan eski Nazilerle, yozlasmis bir düzenin maskeli aktörleriyle hesaplasan Nehir Kiyisi Kadinlari, savas sonrasi siyasetin karanlikta kalan köselerine ayna tutarken okuru etik bir hesaplasmaya da davet ediyor.
Über den Autor
Heinrich Theodor Böll gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller der Nachkriegszeit und wurde 1972 für sein Lebenswerk mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Geboren 1917, startete Böll nach dem Abitur eine Lehre zum Buchhändler in Bonn, die er nach einem Jahr abbrach. 1938 wurde Böll zum Arbeitsdienst in die Wehrmacht einberufen, 1945 geriet er für einige Monate in amerikanische Kriegsgefangenschaft in Frankreich. Als er nach Deutschland zurückkehrte, studierte er zwei Semester Germanistik in Köln, ehe er sich intensiv der Schriftstellerei widmete. 1947/48 erschienen mit den Kurzgeschichten "Aus der 'Vorzeit'", "Die Botschaft" und "Der Angriff" erste Publikationen. Sein erstes Buch veröffentlicht Böll 1949 unter dem Titel "Der Zug war pünktlich". Es folgten etliche Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele und Theaterstücke, darunter "Und sagte kein einziges Wort" und "Das Brot der frühen Jahre", die Böll als freier Schriftsteller publizierte. Er war auch MItbegründer des Verbandes deutscher Schriftsteller und von 1971-1974 Präsident des Internationalen PEN-Clubs. Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die dem Schriftsteller verliehen wurden, zählen unter anderem der Georg-Büchner-Preis und die Carl-von-Ossietzky-Medaille. Heinrich Böll starb 1985 in Langenbroich/Eifel.