Daha önce pelte gibi sekilsizce uzayan günlerim artik doluydu, kendimi yormadan bir seyle mesgul oluyor-dum, cünkü satrancin muhtesem bir yarari vardi, zi-hinsel enerji dar bir alana yönlendiriliyordu, en yorucu zihinsel caba bile beyni yormuyor, aksine cevikligini arttiriyor ve dinc tutuyordu. Ilk baslarda oyunlari me-kanik bir bicimde oynuyordum ama yavas yavas icim-de keyif verici, estetik bir anlayis uyandi. Saldiri ve savunmanin inceliklerini, hilelerini ve zorluklarini ög-rendim; öngörü, hamle planlama ve karsi atak teknik-lerini kavradim ve kisa bir süre sonra, insanin bir sairi bir kac dizesinden tanimasi gibi, her satranc ustasinin kisisel tarzini acikca taniyabiliyordum.
Über den Autor
Stefan Zweig, geboren am 28. November 1881 in Wien, war österreichischer Schriftsteller von Prosa, Novellen und historischen Erzählungen. Zweig studierte Germanistik und Romanistik in Wien und veröffentlichte 1901 seinen ersten Gedichtband "Silberne Saiten". Anschließend publizierte er literarische und literaturkritische Arbeiten in Zeitungen und Zeitschriften sowie in Buchform und war als Übersetzer tätig. Die Tragödie "Jeremias" wurde 1918 im Züricher Schauspielhaus uraufgeführt. Es folgten etliche Biografien, etwa "Drei Meister. Balzac – Dickens – Dostojewski", "Der Kampf mit dem Dämon. Hölderlin – Kleist – Nietzsche" oder "Drei Dichter ihres Lebens. Casanova – Stendhal – Tolstoi". Große internationale Erfolge feierte auch das 1927 erschienene Buch "Sternstunden der Menschheit" sowie die Erzählungen und Novellen "Erstes Erlebnis", "Amok", "Angst", "Verwirrung der Gefühle" und "Schachnovelle". Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten emigrierte Zweig zunächst nach London, später in die USA und letztendlich nach Brasilien, wo er sich am 22. Februar 1942 das Leben nahm.