Zeitgemäßes über Krieg und Tod

Freuds Betrachtungen über Krieg, Tod und menschliche Natur
24 Seiten, Taschenbuch
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Themen Belletristik Kriminalromane und Mystery Klassische Kriminalromane und Mystery
ISBN 9791041949793
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 15.03.2023
Größe 220 x 170 mm
Verlag Culturea
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Kurzbeschreibung des Verlags

In "Zeitgemäßes über Krieg und Tod" analysiert Sigmund Freud die psychologischen Auswirkungen des Krieges auf den Einzelnen und die Gesellschaft. Er beginnt mit der Enttäuschung, die der Krieg hervorgerufen hat, und beschreibt, wie die moralischen Normen der Kulturvölker im Krieg zusammenbrechen. Freud argumentiert, dass die Menschen dazu neigen, die moralische Entwicklung der Gesellschaft zu überschätzen und dass der Krieg die Illusion zerstört, dass die Menschheit auf einer höheren ethischen Stufe steht. Er erklärt, dass die primitiven Triebregungen, die in jedem Menschen vorhanden sind, durch den äußeren Zwang der Kultur nur unterdrückt, aber nicht ausgelöscht werden. Der Krieg bietet eine Gelegenheit, diese unterdrückten Triebe auszuleben. Im zweiten Teil des Essays untersucht Freud das Verhältnis der Menschen zum Tod. Er beschreibt, wie die moderne Gesellschaft den Tod aus dem Bewusstsein verdrängt und ihn als zufälliges Ereignis behandelt. Der Krieg zwingt die Menschen jedoch, sich mit der Realität des Todes auseinanderzusetzen. Freud zieht Parallelen zwischen den Einstellungen der Urmenschen zum Tod und den unbewussten Einstellungen der modernen Menschen. Er schließt mit der Feststellung, dass der Krieg die kulturellen Schichten abstreift und die primitiven Triebregungen freilegt.

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Erscheinungsdatum 15.03.2023
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Über den Autor

Sigmund Freud, geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg, ist der Begründer der Psychoanalyse und war ein bedeutender Denker seiner Zeit. Er studierte an der Universität Wien und promovierte 1881 zum Doktor der Medizin. Anschließend arbeitete er am Allgemeinen Krankenhaus in Wien und habilitierte in Neuropathologie. Bald darauf ließ er sich als praktischer Arzt für Neurologie in Wien nieder. 1900 veröffentlichte Sigmund Freud das bekannte Werk "Die Traumdeutung". Zu weiteren bedeutenden Publikationen zählen "Totem und Tabu", "Das Ich und das Es", "Hemmungen, Symtom und Angst" sowie "Das Unbehaben in der Kultur". 1919 gründete er den "Internationalen Psychoanalytischen Verlag". Zu Lebzeiten wurde der Neurologe zum Bürger der Stadt Wien ernannt und mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. 1938 emigrierte er nach Großbritannien. Bis zu seinem Tod 1939 praktizierte Sigmund Freud in London.

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