Elsies Reise durch die VinziRast

von Elsie Herberstein

€ 19,90
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Illustrator(en): Elsie Herberstein
EAN: 9783854396093
Verlag: Falter Verlag
Format: Gebundene Ausgabe
Genre: Grafische Kunst, Obdachlosigkeit
Umfang: 112 Seiten
Erscheinungsdatum: 23.03.2018

2003 gründete Cecily Corti die Vinzigemeinschaft St. Stephan und richtete die VinziRast, eine Notschlafstelle für Menschen ohne Zuhause, ein. Ihre Nichte, die Illustratorin Elsie Herberstein, unternimmt nun eine Reise durch die Welt armutsbetroffener Menschen und Menschen mit Fluchterfahrung, die in der VinziRast Unterkunft, Begleitung, Beschäftigung und Geborgenheit finden. Die Autorin reist durch die diversen Projekte der VinziRast-, wie VinziRast-CortiHaus, VinziRast-Notschlafstelle, VinziRast-WG, VinziRast-Lokal "mittendrin",  VinziChance etc.
Das daraus entstandene Reisetagebuch 
fängt die Lebendigkeit dieser Orte in rund 150 Zeichnungen ein.

Das Buch entstand in enger Kooperation mit der VinziRast.


Rezension aus FALTER 17/2018

In eigener Sache

Cecily Corti ist eine außergewöhnliche Frau, seit 15 Jahren betreibt die Citoyenne (und Witwe des Journalisten und Publizisten Axel Corti) die VinziRast, ein Projekt, das obdachlosen Menschen Wohnraum, Jobs und Würde bietet – unter anderem mit Unterstützung des Bauunternehmers Hans Peter Haselsteiner. Weil so ein Anlass gebührend gefeiert werden muss, ist nun im Falter Verlag ein ungewöhnliches Buch erschienen, und das kam so: Die Nichte Cortis, die in Paris lebende Autorin und Illustratorin Elsie Herberstein, besucht seit Mitte der 1990er-Jahre immer wieder die VinziRast-Projekte in Wien – in der Tasche ihre Skizzen- und Notizbücher. So entstanden unentwegt kleine Graphic Novels, literarische Miniaturen und Porträts über das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner in den Obdachlosenheimen ihrer Tante. Man erfährt nicht nur einiges über das Lebensprojekt Cortis, sondern auch über die soziale Lage einer deklassierten Schicht von Menschen, viele zugewandert aus dem Osten. Herberstein erzählt über die liebevolle Renovierung eines alten Zinshauses in Meidling, das heute als Asyl dient, sie berichtet über die Werkstätten, die den Bewohnern wieder Würde und Respekt geben, über das gemeinsame Kochen oder einfach nur über die vielen guten Seelen in den VinziRast-Einrichtungen, die sich einer Politik der Abweisung tagtäglich entgegenstellen.

Florian Klenk in FALTER 17/2018 vom 27.04.2018 (S. 20)



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