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| ISBN | 9783498035709 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 06.03.2015 |
| Genre | Belletristik/Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews |
| Verlag | Rowohlt |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Rowohlt Verlag GmbH Kirchenallee 19 | DE-20099 Hamburg produktsicherheit@rowohlt.de |
Wieso reichen neun Minuten Peter Alexander, um Günter Grass dankbar zu sein? Warum ist Vergessen eine anstrengende Übung, Verdrängung harte Arbeit? Erstehen Gespenster aus unserer Angst vor der Vergangenheit? Und könnte es sein, dass Daniel Kehlmann, den als Kind ein Buch nächtelang mit Albträumen geplagt hat, eben dadurch später zum Schriftsteller geworden ist?
Um diese und andere Fragen kreisen seine fünf bestechend klaren und virtuos durchkomponierten Vorlesungen, die er als Inhaber des ältesten und renommiertesten deutschen Gastlehrstuhls für Poetik im Sommer 2014 an der Frankfurter Goethe-Universität gehalten hat. Mit einem Shakespeare-Zitat als Titel – „Kommt, Geister, die ihr lauscht auf Mordgedanken“ – entführen sie in literarische Schattenwelten voller Zwielicht und Echos, Falltüren und Gespinste. Daniel Kehlmann zeigt auf, wie sehr die nachhallenden Schrecken der deutschen Vergangenheit sein Werk grundieren, schreibt über die Geister, Gespenster, Zombies, Narren, Halbmenschen in den Werken von Autoren wie Jeremias Gotthelf, J. R. R. Tolkien, Shakespeare, Grimmelshausen, Leo Perutz. Und gibt damit auch Auskunft über sich.
| ISBN | 9783498035709 |
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| Erscheinungsdatum | 06.03.2015 |
| Genre | Belletristik/Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews |
| Verlag | Rowohlt |
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Sebastian Fasthuber in FALTER 16/2015 vom 15.04.2015 (S. 34)
In seinen Frankfurter Poetik-Vorlesungen hat sich Daniel Kehlmann mit Autoren auseinandergesetzt, die ihm den Weg zum Schreiben gewiesen haben, weil sie ihn als jungen Leser begeisterten. Dazu zählt der heute kaum noch gelesene Schweizer Schriftsteller und Pfarrer Jeremias Gotthelf mit seiner unheimlichen Novelle „Die schwarze Spinne“ („das schwärzeste Stück schwarzer Romantik“), Grimmelshausens „Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch“ sowie der mit fantastischen Elementen spielende Autor Leo Perutz („neben Thomas Mann der Schriftsteller, der mich am stärksten geprägt hat“).
Kehlmann nimmt sich Zeit und liefert eingehende Lektüren. Was er großteils schuldig bleibt, sind Erkenntnisse, die sich aus seinen favorisierten Texten über sein eigenes Schreiben und seine Poetologie ziehen ließen. Und die Herabwürdigung von Peter Alexander lässt leider jeden Sinn für Humor vermissen.

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