"Wenn der Roman denkt, so denkt er in uns". Über Gattungen, Stimmen und Erinnerungen

Tübinger Poetik Dozentur 2024
72 Seiten, Taschenbuch
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Themen Sprache und Sprachwissenschaft
ISBN 9783899294705
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 13.11.2025
Größe 21 x 13.5 cm
Verlag Swiridoff
Mitherausgegeben von Sara Bangert
Herausgegeben von Dorothee Kimmich, Philipp Alexander Ostrowicz
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Kurzbeschreibung des Verlags

Daniel Kehlmann und Nora Bossong haben im Wintersemester 2024/25 die Vorlesungen der Tübinger Poetik-Dozentur gehalten. Im vorliegenden Band reflektieren beide ihr Schreiben, Kehlmann als Romancier und Drehbuchautor, Bossong als Erzählerin und Essayistin. Sie gelten als prägende Stimmen einer Gegenwartsliteratur, die Gattungsgrenzen befragt und das Verhältnis von Fakten und Fiktionen neu auslotet. Die Poetikvorlesungen von Kehlmann und Bossong kreisen um die Formen des Erzählens, um den Zusammenhang von Literatur, Geschichte und Erinnerung. Sie zeigen, wie Literatur zugleich Übersetzung und Transformation ist: wie sie Wirklichkeit in Fiktion verwandelt, wie sie Erinnerung bewahrt und Deutungsspielräume eröffnet. Das gemeinsame Nachdenken über Gattungen, Stimmen und Erinnerungen wird dabei zu einer Auseinandersetzung mit dem literarischen Erzählen selbst. Die Poetikvorlesungen aus dem Jahr 2024 verbinden ästhetische Fragen mit einem politischen und gesellschaftlichen Bewusstsein. Sie stellen das Erzählen in einen größeren Zusammenhang, der Literatur, Geschichte und Öffentlichkeit miteinander verknüpft.

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Themen Sprache und Sprachwissenschaft
ISBN 9783899294705
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 13.11.2025
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Mitherausgegeben von Sara Bangert
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Über den Autor

Daniel Kehlmann, geboren 1975 in München, kam im Alter von sechs Jahren nach Wien. Nach dem Schulabschluss studierte er Germanistik und Philosophie an der Universität Wien und arbeitete als Poetikdozent an verschiedenen Universitäten. Den ersten Roman veröffentlichte der Autor 1997 ("Beerholms Vorstellung"). Folgend erschienen mehrere Erzählungen, Novellen und Romane, darunter "Mahlers Zeit", "Der fernste Ort" und "Ich und Kaminski". Besonders bekannt ist Kehlmann für den Roman "Die Vermessung der Welt", welcher als erfolgreiches Werk der Nachkriegsliteratur gilt und mehrfache Auszeichnungen zur Folge trug. Daniel Kehlmann erhielt unter anderem den WELT-Literaturpreis, den Thomas-Mann-Preis, den Friedrich-Hölderlin-Preis und den Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis. Auch der 2017 publizierte Roman "Tyll" war monatelang auf der Bestsellerliste zu finden.

Alle Bücher von Daniel Kehlmann