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Kurzbeschreibung des Verlags
Wie verkraftet man den viel zu frühen Verlust des Vaters? Eine Vater-Tochter-Geschichte, in der die Sehnsucht lange Schatten wirft und die Erinnerung in allen Farben des Lichts funkelt.
Jedes Jahr eine Reise zur nächsten Sonnenfinsternis. So führt Stellas Vater sein Leben. Immer kommt er zurück mit Fotos von der funkelnden Sonnenkorona und Geschichten von den abgelegensten Orten der Erde. Mitnehmen kann er Stella nicht – viel zu gefährlich –, aber die eigentümlichen Spezialbrillen und die glitzernden Teleskope gehören auch zu ihrem Alltag. Bis der Vater eines Morgens nicht mehr aufsteht. Von nun an ist Stella auf sich allein gestellt, ein Sonderling in dem kleinen Ort. Als sie volljährig wird, beschließt sie, endlich herauszufinden, warum ihr Vater so fasziniert war von der totalen Eklipse. Sie bucht eine Reise in den Kongo, wo die Sonne bald im Verborgenen liegen wird. Dort begreift Stella, dass der Mondschatten die dunkelsten Geheimnisse ihres Vaters hütet...
Ein modernes Märchen: Voll Wärme und Empathie erzählt Michael Stavarič von einer jungen Frau, die sich in der auflauernden Dunkelheit auf die Suche nach ihrer Familiengeschichte macht.
Vater-Tochter-Geschichten und Romane über den Verlust von Familienmitgliedern gibt es in der Literatur zuhauf. Von Michael Stavarič hätte man das Aufgreifen solcher Stoffe früher nicht erwartet. Er war in der österreichischen Literatur der Experte für das Surreale, Monströse, Rätselhafte. Nach ausufernden Romanen hat er sich inzwischen auf Zugänglicheres und kompaktere Formate eingeschwungen.
Seinen Zauberstab hat Stavarič aber noch dabei. In "Die Schattenfängerin" erzählt er mit Märchenelementen von einer jungen Frau, deren Vater obsessiv Sonnenfinsternissen auf der ganzen Welt hinterherjagte -ohne seine Tochter jemals mitzunehmen. Nach seinem Tod zieht sie selbst los. Es entspinnt sich eine erstaunliche Geschichte samt finaler Pointe, die alles in neuem Licht (samt Schatten) erscheinen lässt.
Michael Stavarič, geboren 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer, Kritiker und Gutachter in Wien. Nach einem Studium der Bohemistik und Publizistik/Kommunikationswissenschaften in Wien war er über zehn Jahre lang als Lehrbeauftragter für Inline-Skating an der Sportuniversität Wien tätig. Zuletzt erschienen die Romane "Fremdes Licht" und "Gotland" sowie die Kinderbücher "Balthasar Blutberg" (gemeinsam mit Dorothee Schwab), "Die Menschenscheuche" (gemeinsam mit Stella Dreis), "Der Bär mit dem roten Kopf" und die Gedichte "in an schwoazzn kittl gwicklt". Stavarič erhielt für seine Werke unter anderem den Adelbert-Chamisso-Preis, den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur und den LeseLenz-Preis der Thumm-Stiftung für Junge Literatur.