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| Reihe | Limbus Lyrik |
|---|---|
| ISBN | 9783990392379 |
| Erscheinungsdatum | 15.03.2023 |
| Genre | Belletristik/Lyrik |
| Verlag | Limbus Verlag |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
Das Meer ist Kulisse, Schauplatz, Protagonist, Schicksalsgewalt in Michael Stavaričs Die Suche nach dem Ende der Dunkelheit. Ein Mann und eine Frau – ein inniges Wir bildend – leben in einem Haus an der Küste, natürlich gibt es einen Alltag mit Spaziergängen, Schlafen und Essen, Einkaufen und Fernsehen. Aber Stavarič weitet sein lyrisches Universum bis zum Horizont, bis an die Grenzen des Vorstellbaren aus, eine Jukebox wird mit Muschelgeld gefüttert, Meerwasserduft könnte jahrzehntelang in einem Wasserbett konserviert werden, hier ist Schweiß dystopisch, der gestrandete Wal bekommt noch zwei Stockwerke verpasst.
Mit Stavaričs überschäumender Fantasie und seiner grenzenlosen Sprachmagie entfaltet der Gedichtzyklus im Lauf der vergehenden Jahreszeiten Szenen der Vergänglichkeit, stille Momente des Todes, helle Freude und Sinnlichkeit, aberwitzig Skurriles direkt aus wildesten Traumwelten, Medien- und Zivilisationskritik bis zum Ekel, setzt Gewisses selbstverständlich neben allerhöchstens Mögliches und löst am Ende alles in einem Nebel aus Halifax auf.
| Reihe | Limbus Lyrik |
|---|---|
| ISBN | 9783990392379 |
| Erscheinungsdatum | 15.03.2023 |
| Genre | Belletristik/Lyrik |
| Verlag | Limbus Verlag |
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Kirstin Breitenfellner in FALTER 26/2023 vom 28.06.2023 (S. 30)
Zwei Menschen im Sommer am Meer in der Nähe von Halifax: Sie leben in den Tag hinein, scheinen für nichts verantwortlich zu sein. Dabei gerät die Zeit aus den Fugen und die Fantasie übernimmt das Ruder. Michael Stavaričs Gedichtband ist konsequent in Dreizeilern verfasst, mit dem tragenden Stilmittel des Enjambements, er liest sich aber wie Prosa. Trotzdem handelt es sich hier um genuine Lyrik, changierend zwischen hohem Ton und Alltagssprache: "Wir verließen uns auf /Ameisenkolonnen, um unsere Nahrung herbeizuschaffen, / zum Glück hielten sie uns beide für ihre // Mütter."
Dem in Wien lebenden Autor ist ein kurzweiliges Langgedicht über die Liebe als Fest der Sprache gelungen. Es feiert auch die -bedrohte - Natur, den Dichter als ewiges Kind und jenes "Wir", mit dem die meisten Gedichte beginnen.

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