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Übersetzung: Bettina Suppelt
Übersetzung: Michael Haupt
Verlag: zu Klampen Verlag - zu Klampen & Johannes GbR
Format: Taschenbuch
Genre: Geisteswissenschaften allgemein
Umfang: 389 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.09.1999

Cultural Studies nehmen in den Humanwissenschaften der angelsächsischen Länder einen zentralen Platz ein. Sie untersuchen mit einer offenen Methodologie kulturelle, geschlechtsspezifische und mediale Phänomene.
Die Grundlagentexte geben dem deutschsprachigen Publikum eine Einführung in die Cultural Studies.
Aus dem Inhalt:

1) Roger Bromley: Cultural Studies gestern und heute
2) Udo Goettlich/ Carsten Winter: Die Rezeption der Cultural Studies in Deutschland
3) Richard Hoggart: Menschen und ihre Wirklichkeit. Erläuterungen zur Alltagskunst
4)Raymond Williams: Schlußfolgerungen aus "Kultur und Gesellschaft"
5) Edward P. Thompson: Über "Die lange Revolution" von Raymond Williams
6) Stuart Hall: Chiffrieren und Dechiffrieren Zwei Paradigmen
7) Richard Johnson: Was sind überhaupt Cultural Studies?
8) Simon Frith: Das Gute, das Schlechte und das Mittelmäßige
9) Lawrence Grossberg: Eine Skizze der Populärkultur
10) John Fiske: Populärkultur und Politik
11) David Morley: Auf dem Weg zu einer Ethnographie des Fern-sehpublikums
12) Ien Ang: Kultur und Kommunikation
13) Douglas Kellner: Medienkommunikationsforschung versus Cultural Studies. Einige Argumente gegen ihre Trennung Carsten Winter, Jahrgang 1966, studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg. Er lehrt Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Klagenfurt.

Rezension aus FALTER 31/1999

Wem dies zu grundlegend und kanonisch ist, dem sei "Die kleinen Unterschiede", herausgegeben von Jan Engelmann, empfohlen. Gespräche mit CS-Protagonisten wie Stuart Hall wechseln mit einigen unvermeidlichen Basistexten sowie neueren Aufsätzen deutschsprachiger Autoren. Was diesen Sammelband zudem auszeichnet, ist ein umfangreiches Verzeichnis von CS-spezifischen Institutionen, Studiengängen, Zeitschriften und Websites.

Wer das Material stärker komprimiert und handlich aufgearbeitet haben möchte, der kann sich an "Cultural Studies" von Christina Lutter und Markus Reisenleitner halten. Basistextfrei! Verständlich geschrieben, gerät diese Einführung mit zum Teil sehr kurzen Unterkapiteln mitunter ein bißchen häppchenhaft. Dafür wird sympathischerweise der politische Anspruch der CS wieder stärker betont.A whole way of life." Welche Erfahrungen prägen Menschen, wie werden Identitäten konstruiert? Um nichts mehr, aber auch um nichts weniger geht es den Cultural Studies (CS), die bewußt disziplinäre Grenzen verwischen und seit einigen Jahren auch hierzulande boomen. Zeit für Reader und Handbücher! Vorsichtige Einkreisungen, übersetzte Basistexte, die Frage nach der Transferierbarkeit der CS in den deutschsprachigen Raum, Literaturlisten - das ist das leicht variierte Rezept dreier neuer Einführungen. Die Wiege der CS stand im Nachkriegsengland. Postkolonialismus und Klassengegensätze bildeten den Nährboden und ergaben mit dem aufkommenden Feminismus die heilige Dreieinigkeit der CS von Rasse, Klasse und Geschlecht. Längst aber haben sich die CS auch auf die Massenkultur, Konsum und Medien geworfen, worauf man ihren Vertretern "zeitgeistige Dehnbarkeit" und den Verlust ihres politisch-emanzipativen Anspruchs vorgeworfen hat. Diesen theoriegeschichtlichen Weg zeichnet der Reader "Cultural Studies" nach, der zwölf aus dem Englischen übersetzte "Grundlagentexte zur Einführung" - so der Untertitel - versammelt.

Oliver Hochadel in FALTER 31/1999 vom 06.08.1999 (S. 64)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

Die kleinen Unterschiede (Jan Engelmann)
Cultural Studies - Eine Einführung (Christina Lutter, Markus Reisenleitner)

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