Am Ende der Sprachkultur?

Über das Schicksal von Schreiben, Sprechen und Lesen
Hardcover
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Reihe edition seidengasse · Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 9783902416018
Erscheinungsdatum 15.09.2003
Genre Belletristik/Essays, Feuilleton, Literaturkritik, Interviews
Verlag Bibliothek der Provinz
Herausgegeben von Hubert Christian Ehalt
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Kurzbeschreibung des Verlags

Kann es sein, dass unser Begriff von Sprachkultur etwas zutiefst Vordemokratisches hat? Im Grunde wäre das nicht verwunderlich nach einem Jahrhundert von Bücherverbrennungen, Sprachverordnungen und Umbenennungen von Straßen, Plätzen, Städten, ja Ländern und Völkern. Unsere Geschichte war eine Aufeinanderfolge von Gesellschaften, in denen Sprache immer nur verordnet wurde. Unwillkürlich denken wir zum Begriff Sprachkultur eine normative Instanz dazu, einen Sprachrichter, der die Grenzlinie zwischen richtig und falsch, gut und schlecht, plus und minus anzugeben vermag. Wir können nicht lassen von unserem Traum, es möge irgendwo eine unbestreitbare Instanz on Wahrheit geben, und ahnen doch längst, dass es überall dort, wo eine solche Instanz auftritt, nur insofern um Wahrheit geht, als sich damit ein prächtiges Machtspiel veranstalten lässt sich damit ein prächtiges Machtspiel veranstalten lässt.

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ISBN 9783902416018
Erscheinungsdatum 15.09.2003
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Über den Autor

Josef Haslinger, 1955 in Zwettl, Niederösterreich geboren, studierte nach der Matura Philosophie, Theaterwissenschaften und Germanistik in Wien. Von 1977 bis 1992 gab Haslinger gemeinsam mit Gustav Ernst die Literaturzeitschrift "Wespennest" heraus. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit lehrte Haslinger als Professor für literarische Ästhetik in Leipzig. Sein Erstlingswerk publizierte er 1980 unter dem Titel "Der Konviktskaktus und andere Erzählungen". Haslingers Schriften sind häufig durch sein gesellschaftspolitisches Engagement geprägt, so in Band "Politik der Gefühle", "Rotweissbuch", "Das Elend Amerikas" oder "Klasse Burschen". Den Durchbruch als zeitkritischer Bestsellerautor machte Josef Haslinger mit "Opernball" und "Das Vaterspiel", welche beide verfilmt und vielfach ausgezeichnet wurden. Der Schriftsteller wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Förderpreis der Stadt Wien, das Stipendium des Deutschen Literaturfonds, dem Preis der Stadt Wien und Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels sowie dem Rheingau Literatur Preis. Zuletzt erschien "Mein Fall", in dem er seine Missbrauchserfahrungen als Klosterschüler in Zwettl verarbeitete.

Alle Bücher von Josef Haslinger