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| ISBN | 9783947106622 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 05.10.2020 |
| Genre | Belletristik/Lyrik |
| Verlag | SATYR Verlag |
| Herausgegeben von | Fabian Navarro |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Satyr Verlag Volker Surmann Auerstr. 23-25 | DE-10249 Berlin produktsicherheit@satyr-verlag.de |
Künstliche Intelligenz ist heute überall. Sie steckt im Smartphone, in medizinischen Geräten oder im Kühlschrank. Sie säubert unseren Haushalt und überwacht Aktienkurse. Auch künstlerische Prozesse werden immer häufiger automatisiert: Maschinen erschaffen Skulpturen, komponieren Musikstücke oder malen Bilder, die für viel Geld versteigert werden. Und natürlich schreiben sie auch Texte. Aber was heißt es, wenn wir sagen, dass eine Maschine kreativ ist? Dadurch, dass in poesie.exe zunächst die Hinweise auf die Urheberschaft des jeweiligen Textes fehlen, kommt es zu einer Art literarischem
Turing-Test. Lässt sich noch unterscheiden, ob ein Text von einem Computerprogramm oder einem Menschen verfasst wurde? Und: Spielt das am Ende überhaupt eine Rolle?
Dieses Buch enthält Texte von menschlichen Autorinnen und Autoren sowie von Maschinen. Über dem jeweiligen Beitrag steht nicht, wer oder was ihn verfasst hat. Auf diese Weise entsteht ein Ratespiel: Wie gut dichten Computerprogramme? – Ein raffinierter und poetischer Beitrag zur KI-Diskussion.
| ISBN | 9783947106622 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 05.10.2020 |
| Genre | Belletristik/Lyrik |
| Verlag | SATYR Verlag |
| Herausgegeben von | Fabian Navarro |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Satyr Verlag Volker Surmann Auerstr. 23-25 | DE-10249 Berlin produktsicherheit@satyr-verlag.de |

Sebastian Fasthuber in FALTER 41/2020 vom 07.10.2020 (S. 32)
Wir sind permanent von Algorithmen umgeben. Auch in der Kunst: Längst existieren automatisierte Produktionstechniken, die – mit den richtigen Daten versorgt – Lieder in der Machart der Beatles oder Kompositionen nach Mozart-Manier erzeugen. Natürlich lassen sich solcherart auch Texte hervorbringen.
Das reizte Fabian Navarro und befreundete Kolleginnen und Kollegen wie Saša Stanišić, Julia Nakotte, Jörg Piringer oder Elias Hirschl. Sie schrieben Kurztexte, die sich mit technologischen Entwicklungen beschäftigen – oder ließen den Computer für sich arbeiten. Der Witz an dem Band „poesie.exe“ ist also, ob sich beim Lesen unterscheiden lässt, welche Texte von Menschen stammen und welche von Maschinen. Das ist recht kurzweilig. Die Frage dahinter, wie sich künstliche Intelligenzen als Werkzeuge kreativ nutzen lassen, wird uns noch sehr lange beschäftigen.

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