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| ISBN | 9783552073340 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 23.01.2023 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Zsolnay, Paul |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG Vilshofener Straße 10 | DE-81679 München info@hanser.de |
Wie im „Floß der Medusa“ erzählt Franzobel eine neue erfundene wahre Geschichte: Der Pathologe Thomas Harvey stiehlt Einsteins Hirn und behält es sein Leben lang.
Am 18. April 1955 kurz nach Mitternacht stirbt Albert Einstein im Princeton Hospital, New Jersey. Seinem Wunsch entsprechend wird der Körper verbrannt und die Asche an einem unbekannten Ort verstreut. Vorher jedoch hat der Pathologe Thomas Harvey Einsteins Hirn entfernt, danach tingelt er damit 42 Jahre durch die amerikanische Provinz. Mit ihm erlebt Harvey die Wahl John F. Kennedys zum Präsidenten und die erste Landung auf dem Mond, Woodstock und Watergate und das Ende des Vietnamkriegs; und irgendwann beginnt das Hirn, mit Harvey zu sprechen.
Franzobels neuer Roman ist ein hinreißender Trip durch wilde Zeiten und zugleich die Lebensgeschichte eines einfachen, aber nicht gewöhnlichen Mannes, den Einsteins Hirn aus der Bahn wirft.
| ISBN | 9783552073340 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 23.01.2023 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Zsolnay, Paul |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG Vilshofener Straße 10 | DE-81679 München info@hanser.de |

Sebastian Fasthuber in FALTER 8/2023 vom 22.02.2023 (S. 32)
Thomas Pynchon ließ in seinem Roman "Mason &Dixon" einen "Gelahrten Hund" auftreten, der sich als sprechender Vierbeiner entpuppte. Bei Franzobel verspürt ein Gehirn zeitweise Rededrang. Es spricht Schwyzerdütsch und hätte gerne einen Kaffee: "Isch da öpper? Isch scho nüni? Cha ni scho a Kafi bsteuwe?" Es handelt sich um das Hirn von Albert Einstein, das der amerikanische Pathologe Thomas Harvey entnahm, um dem Genie nahe zu kommen. Seine Faszination sollte schnell zu Besessenheit werden.
Franzobels Roman beruht auf einer wahren Geschichte, nimmt sich aber auch viele Freiheiten. Freunde wie Hasser dürfen beruhigt sein: Der Hang des Autors zum Absurden und zu überschießender Metaphorik ist auf dieser Amerika-Reise intakt. Und dass er sich als Erzähler gern ein wenig verplaudert, ist ja auch nichts Neues.

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