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| ISBN | 9783205205616 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 16.07.2018 |
| Genre | Geschichte/Neuzeit bis 1918 |
| Verlag | Böhlau Wien |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Brill Deutschland GmbH Wollmarktstr. 115 | DE-33098 Paderborn productsafety@degruyterbrill.com |
Welche Geräusche prägten einst den Alltag der Großstadt? Wie wurde die zunehmende Vielfalt der urbanen Lautsphäre von den Menschen wahrgenommen und beurteilt? Am Beispiel der Stadt Wien wird erstmals die auditive Kultur einer der wichtigsten europäischen Metropolen der Zeit um 1900 vorgestellt. Im Zentrum steht jene historische Periode, in der Wien sich zur modernen Großstadt entwickelte. Die ungeheure Dynamik dieser Zeit veränderte nicht nur das Stadtbild nachhaltig, sie ließ auch eine neuen Hör-Diskurs entstehen. Immer intensiver wandte sich die öffentliche und private Aufmerksamkeit dem Lärm zu. Und dies durchaus mit Ambivalenz. Denn der Lärm stellt sich als komplexes Phänomen dar, an dem – paradigmatisch und bis heute – Fragen der Stadtentwicklung, der Kultur- und Zivilisationskritik, aber auch ökonomische Konflikte abgehandelt werden.
| ISBN | 9783205205616 |
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| Erscheinungsdatum | 16.07.2018 |
| Genre | Geschichte/Neuzeit bis 1918 |
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Fritz Trümpi in FALTER 45/2018 vom 07.11.2018 (S. 36)
Laut war es in der Stadt schon immer, die Geräusche jedoch veränderten sich beständig. In „Der Klang der Großstadt“ horcht der Historiker Peter Payer dem Wien des 19. Jahrhundert nach, verknüpft dabei „Sound Studies“ mit Stadtforschung und vermag detailliert aufzuzeigen, wie eng der technische, soziale und politische Wandel mit Veränderungen der städtischen Geräuschkulisse zusammenhing.
„Signum des Urbanen“ sind für Payer etwa die Geräusche öffentlicher Verkehrsmittel – von der Pferdestraßenbahn über die Dampftramway bis zur „Elektrischen“. Aber es gibt auch Geräusche, die verschwunden sind: etwa die Kaufrufe „ambulanter Gewerbetreibender“, als im Zuge der Liberalisierung der Gewerbeordnung im Jahr 1859 Geschäfte im großen Stil fixe Standorte bezogen. Payer präsentiert eine Vielzahl solcher Mikrostudien und formt daraus eine lesenswerte „akustische Topographie“ der Großstadt.

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