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| ISBN | 9783518462119 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 26.01.2011 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Suhrkamp |
| Herausgegeben von | Raimund Fellinger |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |
In dem Interview zu seinem 50. Geburtstag erklärte Thomas Bernhard: »Negativ ist alles, gibt nicht Positives.« Später konstatierte er lakonisch: »Es ist eh’ alles positiv.« Ist also Thomas Bernhard der große Unfaßbare, der im gleichen Atemzug Gegenteiliges behauptet? Ist sein Werk vielleicht finster und sein Autor ein fröhlicher Clown? Ist er bloß ein opportunistischer Übertreibungskünstler bei allem und jedem? Oder ist er doch der schärfste Kritiker der politischen Verhältnisse im allgemeinen und des »katholisch-nationalsozialistischen Österreich« im besonderen?
Der vorliegende Band versammelt kurze und längere Texte von Thomas Bernhard, er berücksichtigt alle Gattungen – vom Roman bis zum einzeiligen Leserbrief – und präsentiert das Bernhardsche Werk als einen Kontinent, auf dem es viele überraschende Entdeckungen zu machen gibt. Er bietet somit Bernhard-Anfängern wie Fortgeschrittenen, ja sogar den Spezialisten überraschende und ungeahnte neue Literatur- und Geisteslandschaften.
| ISBN | 9783518462119 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 26.01.2011 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Suhrkamp |
| Herausgegeben von | Raimund Fellinger |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |

Sebastian Fasthuber in FALTER 5/2011 vom 02.02.2011 (S. 19)
"An einem dieser schönen Sommertage ging ich durch den idyllischen Maxglaner Friedhof." Kaum zu glauben, aber dieser – noch unter dem Pseudonym Niklas van Heerlen veröffentlichte – erste Satz stammt aus einem Frühwerk von Thomas Bernhard, das er als 19-Jähriger im Salzburger Volksblatt unterbrachte. Herausgeber Raimund Fellinger legt in dem Lesebuch "Aus Opposition gegen mich selbst", das sich explizit nicht nur an Einsteiger richtet, besonderes Augenmerk auf den frühen Bernhard, um dessen Entwicklung hin zu jenem Autor, wie man ihn ab "Frost" (1963) kennt, ein wenig sichtbar zu machen. Arbeiten aus den 50er-Jahren nehmen nicht weniger als 70 Seiten des Taschenbuchs ein.
Erfrischend undogmatisch blendet der Band vieles bewusst aus, um gewisse Aspekte genauer ins Visier zu nehmen – etwa die großen Monologe der Dramen oder die Ortsbeschreibungen der Romane. Deren Bedeutung hat Thomas Bernhard in Interviews gern runtersgespielt und doch hat er es hier zur Meisterschaft gebracht: "Wenig ist der düsterste Ort, den ich jemals gesehen habe."

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